Lage

Polen weist eine Fläche von gut 312.000 qkm auf und hat etwa 38 Mio. Einwohner. Damit zählt unser östlicher Nachbar zu den größeren Staaten Europas. Polen grenzt im Norden an die Ostsee sowie die russische Oblast Kaliningrad (das ehemalige Ostpreußen),  im Osten an Litauen, Weißrussland und die Ukraine, im Süden an die Slowakei und Tschechien und im Westen schließlich an Deutschland. Da sich die Bevölkerung in den Ballungszentren der Großstädte konzentriert, ist Polen trotz seiner recht hohen Bevölkerungszahl recht dünn besiedelt. Von Deutschland aus ist unser Nachbarland schnell und bequem mit dem Auto zu erreichen; das Autobahn- und Straßennetz wird alljährlich weiter ausgebaut, d.h., dass unsere Reviere immer bequemer zu erreichen sind. Natürlich können Sie auch mit dem Flugzeug anreisen; je nach gebuchtem Revier sind Ihre Zielflughäfen, Poznań (Posen), Wroclaw (Breslau), Gdansk (Danzig), Warszawa (Warschau) oder Vilnius/Litauen. Auf Wunsch kann eine Abholung vom Flughafen durch das Revier veranlasst werden. Waffen- und Trophäentransport erfolgen problemlos, da Polen EU-Mitglied ist.

 

Jagd

In Polen arbeiten wir ausschließlich mit staatlichen Forstdirektionen (RDLP) oder Staatsgütern zusammen. Folgende Regionaldirektionen sind unsere altbewährten Partner: Pila (Schneidemühl) in Pommern, Poznań (Posen) in Westpolen, Wrocław (Breslau) in Schlesien und Białystok in Nordostpolen. In jedem unserer Partnerreviere erfolgt eine großräumige Bewirtschaftung der Wild-,/ Waldbestände (Reviergröße zwischen 5.000 - 20.000 ha). Überall werden die Wildbestände vorbildlich gehegt und nachhaltig sowie behutsam bejagt. Die Staatsforstverwaltungen wachen darüber

, dass die Interessen von Forstwirtschaft und Jagd unter einen Hut gebracht werden. Die Hirsche und Rehböcke lässt man alt werden, man gibt dem Wild Platz, der Erfolg gibt den Verantwortlichen recht, denn die Trophäenqualität verbessert sich stetig. Die hohe Zahl der alljährlich wiederkehrenden Stammgäste spricht für sich. Reh-, Rot- und Schwarzwild sind die Hauptwildarten, daneben kommt in einigen westpolnischen Revieren um Posen Damwild vor, im Eulengebirge, südlich von Wrocław (Breslau), gibt es einen exzellenten Muffelwildbestand. Das Forstamt Borki (Borkener Heide) verfügt über einen starken Bestand an frei lebenden Wisenten. Leider haben die Niederwildbesätze auch in Polen Einbußen hinnehmen müssen, aber es gibt noch einige Reviere in Schlesien und in Westpolen, in denen noch immer auf Fasan, Rebhuhn, Hase und Ente gejagt wird.

Die meisten Revieren organisieren Drückjagden; dabei können Sie wählen, ob Sie auf die traditionelle Weise, mit sechs bis acht (zehn) Treiben pro Tag, jagen möchten oder Ihre Jagd als Ansitzbewegungsjagd organisiert werden soll. Die Einzeljagd erfolgt immer mit einer Jagdführung auf Basis 1:1, d.h., dass jeder Gastjäger mit seinem persönlichen Jagdführer jagt.

Bei diesen Jagdführern handelt es sich um passionierte Fachleute, die ihr Wild und Revier genau kennen. Untergebracht werden Sie, ja nach Revier, entweder in einem Forsthaus, einem Gästehaus oder einer Pension, allesamt im Revier oder in unmittelbarer Reviernähe gelegen. Die berühmt gute polnische Küche, die herzliche Gastfreundschaft und vorbildliche Betreuung sind in allen Fällen selbstverständlich.

Damit wir Ihnen stets mit den aktuellsten Informationen zur Seite stehen können, stehen wir in engem Kontakt mit unseren Partnern und besuchen diese so oft als möglich. Auf den nächsten Seiten möchten wir Ihnen die Reviere der einzelnen Regionen vorstellen. Dabei bitten wir zu beachten, dass unsere Partner unterschiedliche Preise haben, deshalb haben wir fünf verschiedene Preislisten und entsprechende Pauschalangebote erstellt.

 

Besonderer Hinweis:

Bei der An-, und Abreise mit dem Flugzeug sind die besonderen Bestimmungen für den Transport von Jagdwaffen zu beachten!

Auf unserer Internetseite "Infos" haben wir für Sie die Hinweise in PDF-Dokumenten zum Herunterladen hinterlegt!

Weiterhin müssen Sie bei einer Jagd in Polen immer Ihren gültigen Jagdschein, europäischen Feuerwaffenpass (EFP) und Ihre Waffenbesitzkarte  mit sich führen!